Erfahrungsbericht: Polizei Thüringen gehobener Dienst
Was erwartet dich im Einstellungstest der Polizei Thüringen (gehobener Dienst)?
Bei mir fing das Ganze eigentlich ziemlich unspektakulär an: Ich saß irgendwann mit einer Freundin zusammen, die sich schon bei der Polizei beworben hatte, und wir haben einfach drüber geredet, was man so nach dem Abi machen kann. Sie meinte dann irgendwann so nebenbei: „Warum probierst du’s nicht im gehobenen Dienst?“ Erst hab ich das gar nicht so ernst genommen, aber der Gedanke ist hängen geblieben. Ich hab mich dann ein bisschen eingelesen und dachte mir irgendwann: okay, ich probier’s einfach.
Die Einladung zum Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Polizei Thüringen kam schneller als erwartet, und ab da wurde es dann doch realer. Ich hab mich vorbereitet, aber ehrlich gesagt nicht komplett übertrieben, eher so phasenweise, mal konzentriert, mal wieder gar nicht. Am Testtag selbst war ich dann trotzdem ziemlich angespannt. Nicht so, dass ich komplett nervös war, aber schon dieses Gefühl von „heute sollte es besser laufen“.
Diktat und Leistungstest
Der Einstieg des Auswahlverfahrens für den gehobenen Dienst der Polizei Thüringen war direkt am PC mit dem Diktat. Ich dachte vorher immer, das wird der entspannteste Teil, aber so locker war es dann doch nicht. Du sitzt da, tippst mit und merkst bei manchen Wörtern einfach, dass du dir plötzlich unsicher bist, obwohl du sie eigentlich kannst. Ich hab dann irgendwann aufgehört, an einzelnen Sachen zu hängen, weil ich gemerkt habe, dass mich das nur rausbringt.
Direkt danach ging’s weiter mit dem Leistungstest. Das war so ein bisschen wie ein wilder Mix aus allem: Sprache, Zahlen, Figuren. Kaum hatte man sich an einen Aufgabentyp gewöhnt, kam schon der nächste. Bei den Zahlenreihen lief es bei mir ganz gut, bei den Figuren musste ich teilweise echt raten. Ich hatte zwischendurch so einen Moment, wo ich dachte: „Okay, schaff‘ ich das überhaupt?“, aber komischerweise hat sich das danach wieder gefangen. Im Nachhinein glaube ich, dass es vielen im Auswahlverfahren so geht und man das gar nicht so überbewerten darf.
Sportprüfung und Interview
Der Sporttest im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Polizei Thüringen war dann komplett anders vom Gefühl her. Da ging’s nicht mehr ums Grübeln, sondern einfach machen. Der Kasten-Bumerang-Lauf hat mich mehr Nerven gekostet als gedacht, weil man sich leicht vertut, wenn man zu hektisch wird. Liegestütze waren dann eher so ein „runterarbeiten“, und beim Cooper-Test hab ich mir irgendwann einfach einen Punkt gesucht und bin Runde für Runde gelaufen, ohne groß nachzudenken. War am Ende anstrengend, aber irgendwie auch befreiend, weil man da nichts mehr zerdenken kann.
Beim Interview für den gehobenen Dienst saß ich dann vor der Kommission und hatte kurz dieses klassische „Warum tu ich mir das gerade an“-Gefühl. Die erste Frage war auch direkt ziemlich offen, irgendwas in Richtung Motivation, und ich musste mich erstmal sammeln. Danach lief’s aber überraschend normal. Es war kein Verhör oder so, eher ein Gespräch, bei dem man halt merkt, dass genau zugehört wird. Ich hab einfach versucht, nicht geschniegelt rüberzukommen, sondern so zu reden, wie ich auch sonst reden würde.
Polizeiärztliche Untersuchung
Die ärztliche Untersuchung im Auswahlverfahren für die Polizei Thüringen kam für mich irgendwie total nüchtern rüber. Kein Stress, keine große Anspannung, einfach ein Termin nach dem anderen. Verschiedene Tests, bisschen körperliche Belastung, alles ziemlich routiniert. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich schon ziemlich weit gekommen bin.
Was bei mir am Ende hängen geblieben ist: Es gab keinen einzelnen Moment, an dem ich dachte „jetzt hab ich’s geschafft“ oder „jetzt ist alles vorbei“. Es war eher so eine Reihe von kleinen Etappen, bei denen man sich immer wieder neu sortieren musste. Und genau das war wahrscheinlich das Anstrengendste: Nicht der einzelne Test, sondern dieses ständige Umstellen im Kopf.
Rückblickend würde ich sagen, ich bin nicht perfekt da durchgegangen, aber konstant genug. Und genau das hat am Ende wahrscheinlich den Unterschied im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Polizei Thüringen gemacht.
Hannah, 19 Jahre
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