Erfahrungsbericht: Bundespolizei Auswahlverfahren gehobener Dienst
Was erwartet dich im Einstellungstest der Bundespolizei (gehobener Dienst)?
Ich hatte die Bundespolizei ehrlich gesagt schon länger auf dem Schirm, aber eher so „irgendwann vielleicht mal“. Konkret wurde es erst, als ich mich intensiver mit dem gehobenen Dienst beschäftigt habe. Der Mix aus Büro, Einsatz und später Führungsverantwortung hat mich dann überzeugt, es wirklich zu versuchen. Ab dem Moment war klar: Wenn ich das mache, dann richtig.
Die Einladung zum Auswahlverfahren des gehobenen Dienstes der Bundespolizei kam per Post und hat sich erstmal ziemlich offiziell angefühlt. Kein großes Drama davor, aber schon dieses Wissen: Jetzt wird’s ernst. Vor Ort war alles sehr strukturiert, man wurde begrüßt, bekam den Ablauf erklärt und wurde dann in die entsprechenden Testbereiche eingeteilt. Die Atmosphäre war angespannt, aber nicht unangenehm, eher so ein kollektives „mal schauen, was kommt“.
Schriftliches Testverfahren
Der erste große Block im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Bundespolizei war der schriftliche Teil. Zuerst kam der Intelligenz-Struktur-Test. Da geht es querbeet durch verschiedene Aufgaben: logisches Denken, Zahlenreihen, Figuren, Muster erkennen und solche Sachen. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass ich bei manchen Aufgaben ziemlich schnell entscheiden muss, sonst verliert man Zeit. Insgesamt war das anspruchsvoll, aber machbar, wenn man nicht in Panik verfällt, sobald eine Aufgabe komplizierter aussieht.
Danach kam die Deutschprüfung in Form eines Kurzaufsatzes. Das fand ich fast unangenehmer als den Test davor, weil man plötzlich selbst formulieren muss und nicht nur anklicken kann. Das Thema war allgemein gehalten, sodass man etwas dazu schreiben konnte, aber trotzdem musste man seine Gedanken sortieren und sauber strukturieren. Ich habe gemerkt, dass es hilft, nicht zu lange zu planen, sondern einfach anzufangen und dann im Schreiben zu ordnen.
Der Sporttest
Ein paar Tage später ging es im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Bundespolizei mit dem Sporttest weiter. Der bestand aus drei Teilen: Kasten-Bumerang-Test, Pendellauf und dem Cooper-Test. Der Koordinationstest am Anfang ist so eine Sache, eigentlich nichts extrem Schwieriges, aber wenn man hektisch wird, macht man schnell unnötige Fehler. Der Pendellauf war dann eher eine reine Belastungsfrage, da geht es nur um Tempo und sauberes Durchziehen. Beim Cooper-Test merkt man nach ein paar Minuten ziemlich deutlich, wo die eigene Grenze liegt. Zwischendurch denkt man kurz, dass es nicht mehr weitergeht, aber irgendwie läuft man dann doch weiter.
Das Assessment Center
Danach kam das Assessment Center im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Bundespolizei. Das war für mich der Teil, der am meisten Druck aufgebaut hat, weil man ständig beobachtet wird und nicht wirklich eine Pause hat. Zuerst gab es eine Gruppendiskussion. Da saßen wir mit mehreren Bewerbern zusammen und sollten ein vorgegebenes Thema besprechen. Ich habe schnell gemerkt, dass es nicht darum geht, möglichst viel zu reden, sondern eher darum, sich sinnvoll einzubringen und auch andere zu Wort kommen zu lassen.
Direkt danach folgte ein Kurzvortrag. Man bekommt ein Thema, hat eine kurze Vorbereitungszeit und muss dann frei sprechen. Das war ungewohnt, weil man sich nicht komplett „verstecken“ kann. Ich habe versucht, mir eine klare Struktur zu bauen, und bin dann einfach durchgegangen, auch wenn ich zwischendurch kurz den Faden verloren habe.
Zum Abschluss im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Bundespolizei kam das Interview bzw. Vorstellungsgespräch. Das war deutlich persönlicher, als ich vorher gedacht hatte. Es ging viel um Motivation, aber auch darum, wie ich Entscheidungen treffe und wie ich mich in bestimmten Situationen verhalte. Zwischendurch kamen auch Nachfragen, bei denen ich kurz überlegen musste, statt sofort zu antworten. Insgesamt hatte ich aber das Gefühl, dass eher geschaut wurde, wie man denkt, nicht ob man perfekte Antworten liefert.
Polizeiärztliche Untersuchung
Die polizeiärztliche Untersuchung im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Bundespolizei kam als letzter Schritt. Das war ziemlich umfassend und sehr sachlich aufgebaut. Es wurden verschiedene medizinische Checks gemacht, unter anderem Seh- und Hörtests, allgemeine körperliche Untersuchungen und ein Belastungstest. Alles lief sehr routiniert ab, ohne große Überraschungen, aber man merkt schon, dass hier genau hingeschaut wird, ob man gesundheitlich geeignet ist.
Als alles durch war, hatte ich nicht diesen einen großen Moment, sondern eher das Gefühl, dass man von Termin zu Termin weitergekommen ist und am Ende im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Bundespolizei einfach plötzlich „durch“ war.
Malte, 33 Jahre
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