Erfahrungsbericht: Polizei Saarland Auswahlverfahren gehobener Dienst
Was erwartet dich im Einstellungstest der Polizei Saarland (gehobener Dienst)?
Ich habe mich für den gehobenen Dienst bei der Polizei Saarland beworben und bin über die Fachoberschule (FOS) Polizei in das Auswahlverfahren eingestiegen. Dadurch hatte ich schon während der Schulzeit erste Berührungspunkte mit dem Polizeialltag, was mir beim gesamten Bewerbungsprozess definitiv geholfen hat, weil man viele Abläufe und Erwartungen schon grob kannte.
Die Bewerbung selbst lief relativ unkompliziert ab. Die entsprechenden Unterlagen und Fristen musste man natürlich genau im Blick behalten, aber insgesamt ist der Prozess gut strukturiert. Nach einiger Wartezeit kam dann die Einladung zum Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst und damit wurde es langsam ernst.
Der Computertest
Das Auswahlverfahren der Polizei Saarland bestand aus einem Computertest, der als Multiple-Choice aufgebaut war und etwa 60 Minuten gedauert hat. Abgefragt wurden dabei verschiedene Bereiche wie Deutsch, Allgemeinbildung, Mathematik und Logik. Besonders auffällig war der Zeitdruck, da man in allen Bereichen zügig entscheiden muss.
Die Sportprüfung
Direkt danach folgte die Sportprüfung, die deutlich vielseitiger war, als ich zunächst gedacht hatte. Sie bestand aus mehreren Disziplinen: Standweitsprung, Kasten-Bumerang-Test, Klimmzughang und dem Cooper-Test (12-Minuten-Lauf).
Der Standweitsprung wirkt erstmal simpel, ist aber technisch anspruchsvoll, weil Explosivität und Körperkontrolle zusammenkommen müssen. Beim Kasten-Bumerang-Test (Hindernislauf) geht es dann richtig zur Sache: schnelle Richtungswechsel, Klettern, Springen und sauberes Durchlaufen der Stationen ohne Fehler.
Der Klimmzughang war für mich eine echte Kraftprobe. Die Arme brennen schnell, und die Zeit zieht sich gefühlt ewig. Danach kam der Cooper-Test, also 12 Minuten laufen und dabei möglichst viele Meter schaffen. Das war der Teil, der mich körperlich am meisten gefordert hat, weil man seine Kräfte gut einteilen muss.
Das Vorstellungsgespräch
Nach einer kurzen Pause im Auswahlverfahren der Polizei Saarland ging es dann ins Vorstellungsgespräch, das im gehobenen Dienst eher als strukturiertes Interview aufgebaut ist und etwa 30 Minuten dauert. Die Atmosphäre war dabei überraschend angenehm, aber natürlich trotzdem konzentriert.
Es ging vor allem um Selbsteinschätzung, Zielstrebigkeit und Engagement. Die Prüfer wollten wissen, warum ich zur Polizei will, wie ich mich selbst einschätze und wie konsequent ich meine Ziele verfolge. Insgesamt hatte das Gespräch einen sehr klaren roten Faden, ohne unnötige Fangfragen.
Die polizeiärztliche Untersuchung
Zum Abschluss im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst der Polizei Saarland folgte noch die polizeiärztliche Untersuchung. Dabei wird überprüft, ob man gesundheitlich für den Polizeidienst geeignet ist. Das Ganze ist gut organisiert, man wird Schritt für Schritt durch verschiedene Körpertests geführt und am Ende wird alles im Gespräch mit dem Arzt zusammengefasst.
Rückblickend war das Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst bei der Polizei Saarland anspruchsvoll, aber fair aufgebaut. Durch meine Vorbereitung über die FOS Polizei hatte ich zwar einen kleinen Vorteil beim Verständnis der Abläufe, trotzdem muss man in allen Bereichen – Kopf, Körper und Persönlichkeit – zuverlässig abliefern.
Lee, 22 Jahre
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