Erfahrungsbericht: Polizei Schleswig-Holstein Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt Auswahlverfahren mittlerer Dienst
Was erwartet dich im Einstellungstest der Polizei Schleswig-Holstein Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt (mittlerer Dienst)?
Meine Bewerbung für die Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt (mittlerer Dienst) bei der Polizei Schleswig-Holstein lief zunächst ganz unspektakulär ab. Ich hatte alle Unterlagen fristgerecht eingereicht und nach einigen Wochen kam dann die Einladung zum Auswahlverfahren. Der fand an der Polizeiakademie in Eutin statt. Da ich nicht direkt aus der Region komme, bin ich schon am Vortag angereist. Die Möglichkeit, auf dem Gelände zu übernachten, habe ich genutzt. Das Ganze erinnerte ein bisschen an eine Kaserne, alles sehr ordentlich und strukturiert. Mein Zimmer habe ich mir mit anderen Bewerbern geteilt, was die Situation direkt etwas aufgelockert hat. Man kam schnell ins Gespräch, hat sich ausgetauscht und gemerkt, dass alle ein bisschen angespannt sind.
Am nächsten Morgen ging es dann früh los. Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung saßen wir auch schon im Testraum. Die Atmosphäre war ruhig, aber man hat schon gemerkt, dass jetzt jeder konzentriert bei der Sache sein wollte. Der schriftliche Teil im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst der Polizei Schleswig-Holstein bestand im Wesentlichen aus zwei Bereichen: dem Diktat und dem Intelligenzleistungstest.
Diktat und Intelligenzleistungstest
Mit dem Diktat wurde gestartet. Es hatte ungefähr 250 Wörter und wurde in einem angemessenen Tempo vorgelesen. Inhaltlich war es nichts Außergewöhnliches, vom Niveau her würde ich sagen etwa mittlere Schulstufe. Trotzdem sollte man das nicht unterschätzen, weil die Konzentration entscheidend ist. Gerade Kommasetzung und Rechtschreibung werden streng bewertet. Am Ende wurde der Text noch einmal komplett vorgelesen, sodass man die Möglichkeit hatte, Fehler zu korrigieren. Ich war froh, mir die Zeit gut eingeteilt zu haben, denn jeder Fehler zählt.
Danach folgte der Intelligenzleistungstest Teil im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst der Polizei Schleswig-Holstein. Hier ging es vor allem um logisches Denken und das Erkennen von Zusammenhängen. Es kamen typische Aufgaben dran, wie Zahlenreihen fortsetzen, Figuren vergleichen oder Muster erkennen. Manche Aufgaben waren gut machbar, bei anderen musste ich schon etwas länger überlegen. Insgesamt war der Test aber fair aufgebaut. Man sollte sich nicht zu lange an einzelnen Aufgaben aufhalten, sondern lieber zügig weiterarbeiten.
Sportprüfung
Nach dem schriftlichen Teil gab es eine kurze Pause, bevor es mit dem sportlichen Abschnitt Teil im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst der Polizei Schleswig-Holstein weiterging. Der Hindernisparcours hatte es durchaus in sich, auch wenn die einzelnen Elemente für sich genommen machbar waren. Man musste über Kästen springen, unter Hindernissen durch, über Geräte klettern und das Ganze möglichst schnell. Die Herausforderung lag vor allem in der Kombination aus Kraft, Koordination und Ausdauer. Nach ein paar Runden war ich ordentlich außer Atem. Im Nachhinein würde ich sagen: Eine gezielte Vorbereitung lohnt sich hier definitiv, vor allem für die Kondition.
Direkt im Anschluss wurden uns die Ergebnisse des Sporttests mitgeteilt, was ich gut fand, weil man sofort wusste, wo man steht. Die Resultate aus dem schriftlichen Teil des Auswahlverfahrens für den mittleren Dienst der Polizei Schleswig-Holstein kamen erst einige Wochen später per Post. Als ich dann die Nachricht bekam, dass ich diesen Abschnitt bestanden hatte, war die Erleichterung groß.
Vorstellungsgespräch
Einer der letzten Schritte Teil im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst der Polizei Schleswig-Holstein war das Vorstellungsgespräch. Das fand einige Zeit später statt und dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Die Situation war klassisch: Man sitzt einer Auswahlkommission gegenüber und beantwortet Fragen zur eigenen Motivation, zum bisherigen Werdegang und zum Berufswunsch. Es ging viel darum, ob man sich mit dem Polizeiberuf auseinandergesetzt hat und ob man die Anforderungen realistisch einschätzt. Auch das Auftreten spielt eine wichtige Rolle, also wie man sich ausdrückt, wie sicher man wirkt und ob man einen gepflegten Eindruck macht. Jetzt steht mir nur noch die polizeiärztliche Untersuchung im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst bevor.
Insgesamt habe ich das Auswahlverfahren der Polizei Schleswig-Holstein als anspruchsvoll, aber gut strukturiert erlebt. Jeder Teil prüft unterschiedliche Fähigkeiten, und es wird schnell klar, dass nicht nur körperliche Fitness zählt, sondern auch Konzentration, logisches Denken und ein überzeugendes Auftreten. Wenn man sich im Vorfeld informiert und vorbereitet, hat man auf jeden Fall bessere Chancen, ruhig und selbstsicher durch die einzelnen Stationen zu kommen.
Luca, 20 Jahre
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