Erfahrungsbericht: Polizei Mecklenburg-Vorpommern Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt Auswahlverfahren mittlerer Dienst
Was erwartet dich im Einstellungstest der Polizei Mecklenburg-Vorpommern Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt (mittlerer Dienst)?
Ich habe mich für den mittleren Dienst (Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt) bei der Polizei Mecklenburg-Vorpommern beworben und war ehrlich gesagt ziemlich gespannt, wie das Auswahlverfahren ablaufen würde. Als die Einladung zum Einstellungstest kam, lagen nur etwa zwei Wochen zwischen Zusage und Termin. Das war genug Zeit, um sich gezielt vorzubereiten, aber auch kurz genug, dass die Nervosität schnell steigt.
In der Vorbereitung für das Auswahlverfahren der Polizei Mecklenburg-Vorpommern habe ich mich vor allem auf den kognitiven Leistungstest und das Diktat konzentriert. Sportlich war ich ohnehin recht aktiv, deshalb lag mein Fokus eher auf den Bereichen, die mir schwerer fallen. Rückblickend war das sinnvoll, denn gerade im mittleren Dienst (Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt) zählt ein ausgewogenes Leistungsprofil.
Da ich nicht aus der Nähe kam, bin ich bereits am Vortag zur Polizeiakademie nach Güstrow angereist. Dort konnte ich auch übernachten, was ich jedem empfehlen würde, der eine längere Anreise hat. Die Unterbringung war unkompliziert, und ich habe mir ein Zimmer mit anderen Bewerbern geteilt. Das hatte sogar einen Vorteil: Man kommt schnell ins Gespräch, tauscht sich aus und geht am nächsten Morgen nicht völlig allein in das Auswahlverfahren für den mittleren Dienst der Polizei Mecklenburg-Vorpommern.
Tag 1: Kognitiver Leistungstest, Diktat, Sportleistungstest
Am Testtag selbst begann alles früh. Nach der Anmeldung und Kontrolle der Unterlagen ging es in den Testraum. Dort startete der kognitive Leistungstest: geprüft werden verbales, numerisches und figurales Denken sowie die Merkfähigkeit. Unter Zeitdruck mussten Aufgaben zu Zahlenreihen, logischen Zusammenhängen, Sprachverständnis und räumlichem Vorstellungsvermögen bearbeitet werden. Die Schwierigkeit steigt im Verlauf deutlich an, sodass man sich gut einteilen muss und nicht zu lange an einzelnen Aufgaben hängen bleiben sollte.
Im Anschluss folgte das Diktat. Dieses umfasst etwa 200 Wörter und liegt vom Niveau ungefähr auf dem Stand der 10. Klasse. Man hat rund 45 Minuten Zeit, was zunächst entspannt klingt, aber durch die Fehlerbewertung entsteht doch ein gewisser Druck.
Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Sportleistungstest im Auswahlverfahren der Polizei Mecklenburg-Vorpommern weiter. Dieser ist ein fester Bestandteil im Einstellungstest für den mittleren Dienst und sollte nicht unterschätzt werden. Gefordert werden unter anderem ein Wendelauf, der Dreierhopp, Klimmzüge sowie ein Konditionstest in Form eines Hindernisparcours. Der Parcours hat es wirklich in sich: Auch wenn die einzelnen Elemente machbar erscheinen, fordert die Kombination aus Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer den ganzen Körper. Wer hier unvorbereitet ist, merkt schnell, wie anstrengend das Ganze wird.
2. Tag: Vorstellungsgespräch und polizeiärztliche Untersuchung
Nach Abschluss der sportlichen Prüfungen im Auswahlverfahren der Polizei Mecklenburg-Vorpommern war der erste Tag geschafft. Am zweiten Tag stand das strukturierte Vorstellungsgespräch für den mittleren Dienst auf dem Plan. Es wurden Fragen zum Berufswunsch, zur eigenen Motivation und zu Stärken und Schwächen gestellt. Gleichzeitig achten die Prüfer auf analytische Fähigkeiten, sprachliche Ausdrucksweise und soziale Kompetenz.
Das Gespräch ist zudem mit einem kurzen Referat verbunden. Man erhält ein Thema zur Auswahl, hat etwas Vorbereitungszeit und präsentiert anschließend seine Gedanken dazu. Dabei geht es darum, strukturiert zu argumentieren und sicher aufzutreten.
Zum Abschluss des Auswahlverfahrens für den mittleren Dienst der Polizei Mecklenburg-Vorpommern folgt noch die polizeiärztliche Untersuchung. Hier wird überprüft, ob man den gesundheitlichen Anforderungen des Polizeidienstes entspricht.
Insgesamt ist das Auswahlverfahren der Polizei Mecklenburg-Vorpommern anspruchsvoll, aber gut machbar, wenn man sich gezielt vorbereitet. Gerade für den mittleren Dienst (Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt) gilt: Wer sowohl körperlich fit ist als auch konzentriert und motiviert an die Tests herangeht, hat gute Chancen, die einzelnen Stationen erfolgreich zu meistern.
Luisa, 18 Jahre
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