Erfahrungsbericht: Polizei Sachsen Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsebene Auswahlverfahren mittlerer Dienst
Was erwartet dich im Einstellungstest der Polizei Sachsen Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsebene (mittlerer Dienst)?
Der erste Tag im Auswahlverfahren für die Polizei Sachsen in der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsebene (mittlerer Dienst) hat bei mir ziemlich früh angefangen und war direkt mit einer gewissen Anspannung verbunden. Nach der Anmeldung wurden Ausweise kontrolliert, persönliche Sachen abgegeben und dann ging es auch schon in den Testraum.
PC-gestützter Fähigkeitstest
Der PC-gestützte Fähigkeitstest im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst der Polizei Sachsen war der erste große Block und hat mich ehrlich gesagt stärker gefordert, als ich erwartet hatte. Zuerst kamen Aufgaben zur Intelligenz – also logisches Denken, Muster erkennen und Zahlenreihen. Da sitzt man teilweise wirklich da und muss schnell Entscheidungen treffen, ohne sich zu lange festzubeißen.
Danach folgten Deutschaufgaben zu Grammatik, Rechtschreibung und Textverständnis. Das wirkt erstmal machbar, aber durch den Zeitdruck wird es schnell hektisch. Am Ende kam noch der berufsbezogene Persönlichkeitstest. Da geht es viel darum, wie man selbst tickt und wie man in bestimmten Situationen reagieren würde. Das war für mich ein Abschnitt im Auswahlverfahren der Polizei Sachsen, bei dem ich einfach ehrlich geantwortet habe, ohne zu viel darüber nachzudenken, „was gut ankommt“.
Sporttest
Nach einer kurzen Pause im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst ging es weiter mit dem Sporttest und der hatte es wirklich in sich. Beim Kasten-Bumerang-Test war direkt volle Konzentration gefragt. Man läuft einen Parcours mit Richtungswechseln, Sprüngen und Hindernissen. Ich fand vor allem die Kombination aus Tempo und sauberer Ausführung anstrengend, weil man sich nicht einfach nur „durchhetzen“ kann. Danach kamen die Liegestütze, die sich am Anfang harmlos anhören, aber irgendwann richtig in die Arme gehen. Da merkt man ziemlich schnell, wie gut man wirklich vorbereitet ist.
Der Cooper-Test (12-Minuten-Lauf) im Auswahlverfahren der Polizei Sachsen war für mich der härteste Teil. Am Anfang läuft es noch gut, aber irgendwann kämpft man nur noch gegen den Kopf und die Beine. Ich habe versucht, mein Tempo konstant zu halten, auch wenn es hintenraus echt schwer wurde.
Mündlicher Eignungstest
Nach einer Pause ging es dann in den mündlichen Teil für den mittleren Dienst, bestehend aus Gruppengespräch und Einzelinterview. Im Gruppengespräch saßen wir mit mehreren Bewerbern zusammen und mussten gemeinsam eine Aufgabe lösen. Anfangs ist die Situation etwas ungewohnt, weil alle natürlich zeigen wollen, was sie können. Aber genau das wird auch beobachtet: Wie kommuniziert man? Hört man zu? Bringt man sich sinnvoll ein oder dominiert man zu sehr? Ich habe gemerkt, dass es weniger darum geht, „laut“ zu sein, sondern eher darum, ruhig und sinnvoll zu argumentieren. Genau diese Teamfähigkeit ist später im mittleren Dienst wichtig.
Das Einzelinterview im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst der Polizei Sachsen war danach deutlich ruhiger. Hier ging es viel um meine Motivation, meinen bisherigen Weg und darum, wie ich mit Stress oder schwierigen Situationen umgehe. Die Fragen waren teilweise sehr direkt, aber nicht unangenehm. Ich hatte eher das Gefühl, dass die Prüfer der Polizei Sachsen wirklich verstehen wollen, wer man ist und warum man diesen Beruf wählen möchte.
Am Ende des Tages war ich ehrlich gesagt ziemlich platt. Nicht nur körperlich, sondern auch mental, weil man ständig gefordert ist und nie wirklich „runterkommt“. Trotzdem war es insgesamt ein klar strukturierter Ablauf, bei dem man in jeder Phase die Chance hat, zu zeigen, was in einem steckt.
Polizeiärztliche Untersuchung
Zum Schluss stand noch die polizeiärztliche Untersuchung im Auswahlverfahren an. Dabei wird einmal komplett geprüft, ob man gesundheitlich für den mittleren Dienst der Polizei Sachsen geeignet ist. Es gibt einen Seh- und Hörtest, ein Belastungs-EKG, einen Urintest und weitere Untersuchungen. Das Ganze ist gut organisiert und wirkt weniger stressig, als man vorher vielleicht denkt. Am Ende wird alles vom Arzt zusammengefasst und bewertet.
Rückblickend war das Auswahlverfahren für die Polizei Sachsen in der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsebene (mittlerer Dienst) intensiv, aber fair. Man muss sich in sehr unterschiedlichen Bereichen beweisen und genau das macht den Tag auch so fordernd, aber irgendwie auch interessant.
Loreen, 21 Jahre
Einstellungstest Polizei Sachsen üben: eTrainer-Onlinetest (kostenlos)
Der eTrainer macht dich fit für deinen Einstellungstest bei der Polizei Sachsen. Mit dem Online-Testtrainer lernst du Aufgaben aus allen typischen Testbereichen samt Lösungswegen kennen. So weißt du, worauf es ankommt, und behältst im „richtigen“ Test den Durchblick.
Unsere Empfehlungen für dich:
Auswahlverfahren Polizei
Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Einstellungstest, Sporttest, Assessment Center
inkl. MwSt.
empfohlen von:

