Erfahrungsbericht: Polizei Mecklenburg-Vorpommern Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt Auswahlverfahren gehobener Dienst
Was erwartet dich im Einstellungstest der Polizei Mecklenburg-Vorpommern Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt (gehobener Dienst)?
Als ich mich für den gehobenen Dienst (Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt) bei der Polizei Mecklenburg-Vorpommern beworben habe, war ich ehrlich gesagt ziemlich nervös. Man weiß vorher ungefähr, was auf einen zukommt, aber wie es sich dann wirklich anfühlt, ist nochmal etwas ganz anderes.
Die Vorbereitung für den gehobenen Dienst habe ich relativ ernst genommen. Ich habe viele Aufgaben zum logischen Denken, Zahlenreihen und Sprachverständnis geübt, weil genau das im kognitiven Leistungstest drankommt. Gleichzeitig habe ich mich aber auch mit aktuellen Themen beschäftigt, um später im Gespräch oder in der Gruppensituation nicht komplett unvorbereitet zu sein.
Kognitiver Leistungstest & Diktat
Am Testtag selbst ging es dann direkt los mit dem kognitiven Leistungstest. Die Anspannung war schon deutlich zu spüren bei mir und auch bei den anderen. Die Aufgaben waren vielseitig: sprachliche Aufgaben, Zahlenreihen, Figuren und Muster, dazu noch Aufgaben zur Merkfähigkeit.
Direkt danach stand das Diktat an. Eigentlich nichts Ungewöhnliches – etwa 200 Wörter, Schulniveau – aber durch die Situation und die Bewertung wirkt das Ganze dann doch anspruchsvoller, als man denkt. Ich habe versucht, mich wirklich nur auf den Text zu konzentrieren und alles andere auszublenden, weil gerade im gehobenen Dienst solche grundlegenden Dinge wie Rechtschreibung einfach sitzen müssen.
Sportprüfung
Nach einer Pause ging es in die Sporthalle. Der Sporttest für den gehobenen Dienst der Polizei Mecklenburg-Vorpommern war körperlich fordernd, aber machbar, wenn man sich vorbereitet hat. Wendelauf, Dreierhopp, Klimmzüge – alles Disziplinen, die man trainieren kann. Am anstrengendsten fand ich den Hindernisparcours. Der zieht einem am Ende nochmal richtig die Energie raus. Trotzdem gehört genau das zum Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst: Leistung abrufen, auch wenn man schon müde ist.
Einzelgespräch & Kurzreferat
Am zweiten Tag des Auswahlverfahrens für den gehobenen Dienst der Polizei Mecklenburg-Vorpommern wurde es dann nochmal anders anspruchsvoll. Das strukturierte Vorstellungsgespräch war für mich fast der spannendste Teil. Die Fragen gehen schon in die Tiefe: Warum Polizei? Warum der gehobene Dienst? Was bringt man selbst mit? Ich habe versucht, möglichst ehrlich zu antworten und mich nicht zu verstellen. Ich glaube, das kommt am besten an. Danach folgte noch ein Kurzreferat. Man bekommt ein Thema, hat kurz Zeit zur Vorbereitung und präsentiert dann vor den Prüfern. Das war schon herausfordernd, aber auch eine gute Möglichkeit, zu zeigen, dass man strukturiert denken und frei sprechen kann.
Gruppenaufgabe
Besonders in Erinnerung geblieben vom Auswahlverfahren der Polizei Mecklenburg-Vorpommern ist mir auch die Gruppensituation. Man sitzt mit anderen Bewerbern zusammen und bekommt eine Aufgabe, die man gemeinsam lösen soll. Anfangs ist es etwas ungewohnt, weil jeder natürlich zeigen will, was er kann. Aber genau darum geht es im Eignungstest für den gehobenen Dienst eben nicht: Es wird darauf geachtet, wie man sich einbringt. Hört man zu? Geht man auf andere ein? Bringt man sinnvolle Argumente ein? Ich habe versucht, ruhig zu bleiben, meine Gedanken klar zu formulieren und gleichzeitig die anderen mit einzubeziehen.
Zum Schluss stand noch die polizeiärztliche Untersuchung an. Damit wird sichergestellt, dass man den körperlichen Anforderungen des gehobenen Dienstes auch langfristig gewachsen ist.
Rückblickend war das Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst (Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt) der Polizei Mecklenburg-Vorpommern intensiv, aber absolut machbar. Es ist eine Mischung aus Konzentration, körperlicher Leistung und persönlichem Auftreten. Wenn man sich vorbereitet und währenddessen authentisch bleibt, kann man hier wirklich überzeugen.
Jay, 25 Jahre
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