Erfahrungsbericht: Bundespolizei Auswahlverfahren mittlerer Dienst
Was erwartet dich im Einstellungstest der Bundespolizei (mittlerer Dienst)?
Als ich die Einladung zum Auswahlverfahren für den mittleren Dienst bei der Bundespolizei bekommen habe, war die Freude erstmal groß. Die Nervosität kam dann kurz danach. Vor allem am Abend vorher habe ich gemerkt, wie angespannt ich eigentlich bin. Einschlafen war schwierig, weil ich ständig im Kopf durchgegangen bin, was alles drankommen könnte.
Zur Bundespolizei wollte ich schon länger. Ich hatte mich vorher auch über andere Möglichkeiten informiert, aber das Gesamtpaket hat mich dort einfach am meisten überzeugt. Nachdem ich die Bewerbung abgeschickt hatte, musste ich ein bisschen warten, bis die Einladung kam, aber dann ging alles relativ schnell.
Schriftlicher Test
Der erste richtige Abschnitt vom Auswahlverfahren für den mittleren Dienst bei der Bundespolizei war der schriftliche Einstellungstest. Ich bin da mit einem ganz okayen Gefühl reingegangen, weil ich in der Schule keine großen Probleme hatte. Trotzdem ist so eine Prüfungssituation natürlich etwas anderes. Ein zentraler Bestandteil war ein Diktat, das ungefähr 200 Wörter lang war. Klingt erstmal unspektakulär, aber unter Zeitdruck und mit der ganzen Anspannung ist das gar nicht so einfach. Man muss wirklich konzentriert zuhören und darf sich nicht rausbringen lassen, wenn man mal kurz unsicher ist. Gerade bei der Zeichensetzung musste ich mich ziemlich zusammenreißen, nichts zu übersehen.
Neben dem Diktat gab es noch weitere Aufgaben, die insgesamt auf Konzentration und Genauigkeit abzielten. Es ging weniger um spezielles Wissen, sondern eher darum, wie sauber und aufmerksam man arbeitet. Ich hatte den Eindruck, dass genau darauf geachtet wird: nicht nur Tempo, sondern auch möglichst wenige Fehler.
Vorstellungsgespräch
Nach dem schriftlichen Teil im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst bei der Bundespolizei stand das Vorstellungsgespräch an. Davor war ich wieder ziemlich angespannt, weil ich nicht genau wusste, was mich erwartet. Im Gespräch selbst hat sich das aber schnell gelegt. Die Atmosphäre war sachlich, aber nicht unangenehm. Es ging viel um mich als Person: warum ich zur Bundespolizei will, wie mein bisheriger Weg war und wie ich mich selbst einschätze. Auch typische Fragen zu Stärken und Schwächen kamen dran. Teilweise wollten sie auch wissen, wie ich in bestimmten Situationen reagieren würde. Ich hatte das Gefühl, dass es weniger darum geht, perfekte Antworten zu geben, sondern eher darum, authentisch zu bleiben und seine Gedanken nachvollziehbar zu erklären. Bei einer Frage musste ich passen, aber ich habe das offen gesagt – das war kein großes Thema.
Sporttest
Am meisten gefordert im Auswahlverfahren für den mittleren Dienst bei der Bundespolizei hat mich der Sporttest. Ich hatte mich zwar vorbereitet, aber wenn man dann vor Ort ist und alles direkt hintereinander absolvieren muss, ist es nochmal etwas anderes. Der Koordinationslauf ging noch, aber spätestens beim Pendellauf wurde es anstrengend. Der 12-Minuten-Lauf am Ende hat dann nochmal alles abverlangt. Man merkt dabei auch, dass andere teilweise richtig stark sind, was einen selbst zusätzlich unter Druck setzt. Gleichzeitig scheiden währenddessen auch einige aus, was die Situation nicht gerade entspannter macht.
Ärztliche Untersuchung
Zum Schluss kam die ärztliche Untersuchung. Die war weniger stressig, aber dafür ziemlich ausführlich. Es wurde alles Mögliche überprüft, von allgemeinen Werten bis hin zur Belastbarkeit. Das Belastungs-EKG fand ich persönlich am unangenehmsten, einfach weil es körperlich nochmal anstrengend war. Insgesamt hat sich dieser Teil auch zeitlich gezogen.
Als ich am Ende fertig war, war ich einfach nur erleichtert. Das Auswahlverfahren für den mittleren Dienst bei der Bundespolizei ist schon ein intensiver Prozess, aber im Nachhinein absolut machbar. Mein Eindruck war, dass man keine „überdurchschnittlichen“ Fähigkeiten braucht, sondern eher solide Grundlagen, etwas Vorbereitung und die Fähigkeit, auch unter Druck ruhig zu bleiben.
Victor, 24 Jahre
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