Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC)
Polizei-Abkürzungen
Die Abkürzung ZAC steht bei der Polizei für Zentrale Ansprechstelle Cybercrime. Solche Stellen gibt es beim Bundeskriminalamt und bei den Polizeien der Bundesländer. Sie richten sich vor allem an Unternehmen, Behörden und andere Institutionen, die von Cyberangriffen betroffen sind. Die ZAC berät beispielsweise bei Ransomware-Angriffen, Datendiebstahl, Computersabotage oder anderen schweren IT-Sicherheitsvorfällen. In akuten Fällen stellt sie den Kontakt zu den zuständigen Ermittlungsbehörden her und unterstützt die Koordination der polizeilichen Maßnahmen.
Privatpersonen wenden sich bei Straftaten im Internet grundsätzlich an eine örtliche Polizeidienststelle oder die Onlinewache ihres Bundeslandes. Bei einer unmittelbaren Gefahr ist weiterhin der Polizeinotruf 110 zu wählen. Die ZAC darf nicht mit der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen verwechselt werden, die bei der Generalstaatsanwaltschaft Köln angesiedelt ist und Aufgaben der Strafverfolgung übernimmt. Für Polizeibewerber ist die ZAC besonders interessant, wenn sie sich für Informatik, digitale Ermittlungen und die Zusammenarbeit mit Unternehmen interessieren. Im späteren Polizeidienst kann dir die Abkürzung bei Cybercrime-Ermittlungen, Lagebesprechungen und der Bearbeitung größerer IT-Sicherheitsvorfälle begegnen.
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