Bereitschaftspolizei (BePo)
Polizei-Abkürzungen
Die Bereitschaftspolizei (BePo) besteht aus geschlossenen Polizeieinheiten, die für größere oder besondere Einsatzlagen bereitgehalten werden. Solche Einheiten gibt es bei den Polizeien der Länder und bei der Bundespolizei. Typische Einsatzbereiche sind Demonstrationen, Fußballspiele, Staatsbesuche, Großveranstaltungen und besondere Gefahrenlagen. Die Einsatzkräfte können außerdem bei Durchsuchungen, Festnahmen, Absperrmaßnahmen oder umfangreichen Fahndungsmaßnahmen unterstützen. Dabei arbeiten sie häufig in Einsatzhundertschaften und anderen spezialisierten Einheiten zusammen.
Bei der Bundespolizei übernimmt diese Aufgaben die Bundesbereitschaftspolizei, die bundesweit eingesetzt werden und auch die Polizeien der Länder bei besonderen Lagen unterstützen kann. Zu ihren Einheiten gehören Einsatzhundertschaften, Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaften sowie Technische Einsatzhundertschaften. Für die Arbeit bei der Bereitschaftspolizei sind Teamfähigkeit, körperliche Belastbarkeit, Flexibilität und die Bereitschaft zu wechselnden Einsatzorten besonders wichtig. Je nach Polizei kann die Bereitschaftspolizei nach der Ausbildung oder dem Studium ein möglicher erster oder späterer Einsatzbereich für dich sein. Als Polizeibewerber solltest du die Abkürzung BePo deshalb kennen und die Bereitschaftspolizei als wichtigen Bestandteil für die Bewältigung größerer und besonderer Polizeieinsätze einordnen können.
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