Polizeiärztliche Untersuchung (PÄU)
Polizei-Abkürzungen
Die polizeiärztliche Untersuchung (PÄU) ist ein wichtiger Bestandteil des Auswahl- und Einstellungsverfahrens vieler Polizeibehörden. Dabei wird geprüft, ob du gesundheitlich für die besonderen körperlichen und psychischen Anforderungen des Polizeivollzugsdienstes geeignet bist. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob deine gesundheitliche Leistungsfähigkeit voraussichtlich auch langfristig den Anforderungen des Polizeiberufs entspricht. Je nach Polizeibehörde gehören dazu beispielsweise eine allgemeine körperliche Untersuchung, Seh- und Hörtests, Laboruntersuchungen sowie ein Ruhe- oder Belastungs-EKG. Vorhandene Erkrankungen, frühere Verletzungen oder Operationen können ebenfalls berücksichtigt werden, weshalb gegebenenfalls zusätzliche ärztliche Befunde verlangt werden.
Wenn du dich bei der Polizei bewirbst, solltest du die PÄU nicht mit dem Sporttest oder anderen Leistungstests des Auswahlverfahrens verwechseln. Die Untersuchung wird vom Polizeiärztlichen Dienst oder einer entsprechend beauftragten medizinischen Stelle durchgeführt und dient der Beurteilung deiner Polizeidiensttauglichkeit. Welche medizinischen Anforderungen und Untersuchungen konkret gelten, unterscheidet sich teilweise zwischen Bundespolizei und Landespolizeien. Bei der Polizei Hessen gehören aktuell beispielsweise eine körperliche Untersuchung, Hör- und Sehtests, Laboruntersuchungen einschließlich Drogenscreening sowie EKG und Belastungs-EKG zur polizeiärztlichen Untersuchung. Für dich ist die PÄU deshalb ein entscheidender Schritt im Bewerbungsverfahren, denn eine Einstellung in den Polizeivollzugsdienst setzt grundsätzlich die erforderliche gesundheitliche Eignung voraus.
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