Unterstützungskomsmando (USK)
Polizei-Abkürzungen
Das Unterstützungskommando (USK) ist eine speziell ausgebildete Einheit der Bayerischen Polizei für besonders anspruchsvolle Einsatzlagen. Es zählt dort zu den polizeilichen Spezialkräften und wird vor allem eingesetzt, wenn bei Veranstaltungen, Demonstrationen oder anderen Lagen mit einem erhöhten Gewaltpotenzial zu rechnen ist. Weitere Aufgaben sind die Bekämpfung von Drogenkriminalität sowie Fahndungs- und Festnahmemaßnahmen gegen bewaffnete oder besonders gefährliche Tatverdächtige. USK-Kräfte können außerdem reguläre Polizeidienststellen bei gefährlichen Zugriffen und größeren Einsatzlagen unterstützen. Unterstützungskommandos gibt es bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie bei den Polizeipräsidien München und Mittelfranken.
Wenn du später beim USK arbeiten möchtest, führt dein Weg zunächst über die reguläre Ausbildung oder das Studium im Polizeivollzugsdienst der Bayerischen Polizei. Nach der Ausbildung kannst du beispielsweise zunächst in einer Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei eingesetzt werden und dich von dort aus für eine Verwendung beim Unterstützungskommando interessieren. Für die Tätigkeit sind besonders hohe körperliche Leistungsfähigkeit, Teamfähigkeit, Belastbarkeit und sicheres taktisches Handeln wichtig. Das USK ist vom Spezialeinsatzkommando (SEK) zu unterscheiden, das insbesondere für außergewöhnliche Hochrisikolagen wie Geiselnahmen oder Entführungen vorgesehen ist. Für dich kann das USK deshalb eine interessante spätere Spezialisierung sein, wenn du dich für geschlossene Einsätze, taktische Festnahmen und besonders anspruchsvolle Einsatzsituationen interessierst.
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