Sicherheitswacht (SIWA)
Polizei-Abkürzungen
Die Sicherheitswacht ist in Bayern ein ehrenamtlicher Dienst, dessen Angehörige die Polizei bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung unterstützen. Sie ist unmittelbar an die Bayerische Polizei angebunden, ihre Mitglieder sind jedoch keine Polizeivollzugsbeamten und ersetzen keine regulären Polizeikräfte. Sicherheitswachtangehörige gehen vor allem in öffentlichen Parks, Wohngebieten, an öffentlichen Einrichtungen und bei Veranstaltungen auf Streife, zeigen Präsenz und stehen Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung. Vor ihrem ersten Einsatz erhalten sie eine 40-stündige Ausbildung durch die Polizei. Das Bayerische Sicherheitswachtgesetz räumt ihnen begrenzte Befugnisse ein, darunter Befragungen, Identitätsfeststellungen zur Gefahrenabwehr und vorübergehende Platzverweisungen.
Wenn du dich für den Polizeiberuf interessierst, solltest du die Sicherheitswacht klar von einer Ausbildung oder einem Studium bei der Bayerischen Polizei unterscheiden. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich, unterliegen während ihres Dienstes den Weisungen der Polizei und stehen mit ihrer betreuenden Polizeidienststelle in Kontakt. Sie führen keine Schuss-, Hieb- oder Stoßwaffen mit sich und besitzen nur die ausdrücklich gesetzlich festgelegten Befugnisse. Die Tätigkeit kann dir trotzdem interessante Einblicke in Sicherheitsarbeit, Kommunikation mit der Bevölkerung und die Zusammenarbeit mit der Polizei vermitteln. Für dich ist die Sicherheitswacht deshalb vor allem als besondere Form des ehrenamtlichen Engagements für die öffentliche Sicherheit in Bayern wichtig.
Einstellungstest Polizei üben: eTrainer-Onlinetest (kostenlos)
Der eTrainer macht dich fit für deinen Einstellungstest bei der Polizei. Mit dem Online-Testtrainer lernst du Aufgaben aus allen typischen Testbereichen samt Lösungswegen kennen. So weißt du, worauf es ankommt, und behältst im „richtigen“ Test den Durchblick. Geeignet für Ausbildung und Studium bei allen 16 Landespolizeien, der Bundespolizei und beim Bundeskriminalamt (BKA).
empfohlen von:
