Polizeiinspektion Fahndung (PIF)
Polizei-Abkürzungen
Die Polizeiinspektion Fahndung (PIF) war eine spezialisierte Dienststelle der Bayerischen Polizei, die insbesondere für Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität zuständig war. Solche Dienststellen entstanden unter anderem nach dem Wegfall stationärer Grenzkontrollen und übernahmen wichtige Aufgaben der sogenannten Schleierfahndung. Die Einsatzkräfte kontrollierten beispielsweise auf Autobahnen, Bundesstraßen und in Zügen Personen und Fahrzeuge, ohne dass dafür ein konkreter Tatverdacht vorliegen musste, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt waren. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Bekämpfung von Rauschgift- und Waffenschmuggel, Fahrzeugverschiebungen, Urkundendelikten, Schleuserkriminalität und illegaler Migration. Auch Personen- und Sachfahndungen gehörten zu den typischen Aufgaben.
Für dich als Bewerber ist wichtig, dass die Bezeichnung Polizeiinspektion Fahndung heute bei der Bayerischen Polizei nicht mehr der aktuellen Organisationsstruktur entspricht. Mit der Wiedereinführung der Bayerischen Grenzpolizei zum 1. Juli 2018 wurden die damaligen Polizeiinspektionen Fahndung in Grenzpolizeiinspektionen umgewandelt. So wurde beispielsweise aus der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein die heutige Grenzpolizeiinspektion Piding und aus der Polizeiinspektion Fahndung Lindau die Grenzpolizeiinspektion Lindau. Die grundlegenden Fahndungsaufgaben bestehen weiterhin und werden heute vor allem von Dienststellen und Einheiten der Bayerischen Grenzpolizei wahrgenommen. Wenn du dich für Schleierfahndung, grenzüberschreitende Kriminalitätsbekämpfung und mobile Kontrollen interessierst, solltest du dich deshalb heute über die Einsatzmöglichkeiten bei der Bayerischen Grenzpolizei informieren.
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