Kriminaltechnische Untersuchungsstelle (KTU)
Polizei-Abkürzungen
Eine Kriminaltechnische Untersuchungsstelle (KTU) ist bei der Polizei Nordrhein-Westfalen eine spezialisierte Einrichtung für kriminaltechnische Aufgaben. Die KTU sind bei bestimmten Kriminalhauptstellen angesiedelt und unterstützen auch andere Kreispolizeibehörden ihres jeweiligen Zuständigkeitsbereichs. Zu ihren Aufgaben gehört insbesondere das Sichern von Spuren, wenn dafür besondere kriminaltechnische Fachkenntnisse erforderlich sind. Außerdem prüfen und bewerten die Fachkräfte gesicherte Spuren und untersuchen beispielsweise Finger- und Handflächenabdrücke sowie Schuh- und Reifenspuren. Untersuchungsmaterial, das eine weitergehende Begutachtung erfordert, wird für die Bearbeitung durch das Landeskriminalamt vorbereitet und dorthin weitergeleitet.
Wenn du später bei der Kriminalpolizei arbeitest, kann die KTU bei der Tatortarbeit und Beweissicherung eine wichtige Rolle für deine Ermittlungen spielen. Eine professionell gesicherte und ausgewertete Spur kann beispielsweise dazu beitragen, Tatverdächtige zu identifizieren oder Zusammenhänge zwischen verschiedenen Straftaten herzustellen. Für Tätigkeiten in der Kriminaltechnik benötigst du besondere Kenntnisse und für bestimmte Untersuchungen entsprechende fachliche Qualifikationen. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen übernimmt als kriminaltechnische Zentralstelle eine übergeordnete fachliche Funktion und kann Vorgaben für die Labortätigkeit der KTU machen. Die Bezeichnung KTU ist nicht bundesweit einheitlich, da andere Landespolizeien kriminaltechnische Aufgaben teilweise anders organisieren oder andere Bezeichnungen verwenden.
Einstellungstest Polizei üben: eTrainer-Onlinetest (kostenlos)
Der eTrainer macht dich fit für deinen Einstellungstest bei der Polizei. Mit dem Online-Testtrainer lernst du Aufgaben aus allen typischen Testbereichen samt Lösungswegen kennen. So weißt du, worauf es ankommt, und behältst im „richtigen“ Test den Durchblick. Geeignet für Ausbildung und Studium bei allen 16 Landespolizeien, der Bundespolizei und beim Bundeskriminalamt (BKA).
empfohlen von:
