Funkmeldesystem (FMS)
Polizei-Abkürzungen
Das Funkmeldesystem (FMS) ist ein technisches Verfahren zur Übermittlung festgelegter Statusmeldungen zwischen Einsatzfahrzeugen und einer Leitstelle. Es wurde für den analogen Funk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben entwickelt und unter anderem von der Polizei genutzt. Statt eine kurze Routinemeldung über Sprechfunk durchzugeben, konnte ein bestimmter Status als digitales Kurztelegramm übermittelt werden. Dadurch ließ sich beispielsweise anzeigen, ob ein Einsatzfahrzeug einsatzbereit, auf dem Weg zum Einsatzort oder an der Einsatzstelle angekommen war. Die Informationen konnten direkt von einem Einsatzleitsystem verarbeitet werden, was die Übersicht über verfügbare Kräfte erleichterte.
Das klassische FMS gehört technisch zum früheren analogen BOS-Funk, während die Polizei heute grundsätzlich den Digitalfunk BOS nutzt. Auch im Digitalfunk können taktische Statusmeldungen elektronisch zwischen Einsatzkräften und Leitstellen übertragen werden, allerdings mit moderner Digitalfunktechnik. Der Grundgedanke ist vergleichbar: Routinemeldungen werden schnell übermittelt, ohne den Sprechfunk unnötig zu belasten. Dadurch können Leitstellen den aktuellen Status von Einsatzmitteln besser verfolgen und Einsätze effizienter koordinieren. Als Polizeibewerber solltest du FMS deshalb vor allem als Bezeichnung für das klassische Funkmeldesystem des BOS-Funks kennen und wissen, dass vergleichbare Statusfunktionen heute im Digitalfunk weitergeführt werden.
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