Fährtensuchhund (FSH)
Polizei-Abkürzungen
Ein Fährtensuchhund (FSH) ist ein speziell ausgebildeter Polizeidiensthund, der Fährten von Menschen aufnehmen und verfolgen kann. Er kommt beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder flüchtigen Tatverdächtigen zum Einsatz. Ausgangspunkt kann ein Ort sein, an dem sich die gesuchte Person zuvor aufgehalten oder von dem sie sich entfernt hat. Der Hund nutzt dabei seinen ausgeprägten Geruchssinn, um einer vorhandenen Spur zu folgen. Fährtensuchhunde können dadurch wichtige Hinweise auf die Bewegungsrichtung oder den möglichen Aufenthaltsbereich einer gesuchten Person liefern.
Auch nach Straftaten können FSH eingesetzt werden, wenn davon auszugehen ist, dass ein Täter den Tatort zu Fuß verlassen hat. Offizielle Polizeimeldungen zeigen außerdem, dass Fährtensuchhunde bei Vermisstensuchen häufig gemeinsam mit weiteren Einsatzmitteln wie Polizeihubschraubern eingesetzt werden. Je nach Polizeibehörde gibt es neben Fährtensuchhunden weitere spezialisierte Diensthunde, beispielsweise Personensuchhunde, Sprengstoffspürhunde oder Rauschgiftspürhunde. Welche Ausbildung und Einsatzmöglichkeiten ein Hund besitzt, richtet sich nach seiner jeweiligen Spezialisierung. Als Polizeibewerber solltest du die Abkürzung FSH deshalb kennen und den Fährtensuchhund als speziell ausgebildeten Diensthund für die Verfolgung menschlicher Spuren einordnen können.
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