Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Polizei-Abkürzungen
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist eine der wichtigsten Rechtsgrundlagen des deutschen Privatrechts. Es regelt zahlreiche Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen und Unternehmen. Das BGB gliedert sich in die fünf Bereiche Allgemeiner Teil, Schuldrecht, Sachenrecht, Familienrecht und Erbrecht. Für die Polizeiarbeit können besonders Vorschriften zu Besitz, Eigentum, Schadensersatz und bestimmten Rechtfertigungsgründen von Bedeutung sein. So regelt das BGB beispielsweise, unter welchen Voraussetzungen jemand wegen der widerrechtlichen Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit, der Freiheit oder des Eigentums zum Schadensersatz verpflichtet sein kann.
Auch die Notwehr ist im BGB geregelt und kann eine Handlung unter den gesetzlichen Voraussetzungen rechtfertigen. Im Polizeialltag ist außerdem häufig wichtig, zwischen einem zivilrechtlichen Streit und einem Sachverhalt zu unterscheiden, bei dem zusätzlich eine Straftat oder eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit vorliegt. Das BGB selbst ist dabei keine zentrale Befugnisgrundlage für polizeiliche Eingriffe, denn dafür gelten insbesondere die Polizeigesetze und bei der Strafverfolgung die Strafprozessordnung. Trotzdem helfen dir Kenntnisse des Zivilrechts dabei, Eigentumsverhältnisse, Ansprüche und andere rechtliche Zusammenhänge bei Einsätzen besser einzuordnen. Als Polizeibewerber solltest du die Abkürzung BGB deshalb kennen und das Bürgerliche Gesetzbuch als zentrale Grundlage des deutschen Privatrechts einordnen können.
Einstellungstest Polizei üben: eTrainer-Onlinetest (kostenlos)
Der eTrainer macht dich fit für deinen Einstellungstest bei der Polizei. Mit dem Online-Testtrainer lernst du Aufgaben aus allen typischen Testbereichen samt Lösungswegen kennen. So weißt du, worauf es ankommt, und behältst im „richtigen“ Test den Durchblick. Geeignet für Ausbildung und Studium bei allen 16 Landespolizeien, der Bundespolizei und beim Bundeskriminalamt (BKA).
empfohlen von:
