Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE)
Polizei-Abkürzungen
Eine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) ist eine besonders qualifizierte Einsatzeinheit der Bundesbereitschaftspolizei. Ihre Einsatzkräfte unterstützen andere Polizeikräfte insbesondere beim Vorgehen gegen aggressive und gewaltbereite Personen. Eine wichtige Aufgabe besteht darin, Tatverdächtige gezielt festzunehmen und dabei eine beweissichere Durchführung der Maßnahmen zu gewährleisten. BFE können beispielsweise bei Demonstrationen, gewalttätigen Auseinandersetzungen, Durchsuchungen oder anderen besonderen Einsatzlagen eingesetzt werden. Bei der Bundespolizei besteht eine Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft aus drei BFE.
Die Einsatzkräfte werden für ihre besonderen Aufgaben gezielt ausgewählt und entsprechend ausgebildet. Dabei spielen körperliche Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und ein sicheres taktisches Vorgehen eine wichtige Rolle. Eine der drei BFE einer Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft kann durch zusätzliche Fortbildung und besondere Ausstattung zur BFE+ qualifiziert werden. Diese kommt bei besonderen Gefährdungslagen oder Fahndungen zum Einsatz und kann unter anderem die GSG 9 sowie Spezialeinsatzkommandos der Länder unterstützen. Als Polizeibewerber solltest du die Abkürzung BFE deshalb kennen und sie von der übergeordneten BFHu sowie der zusätzlich qualifizierten BFE+ unterscheiden können.
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