Wochenendarbeit
Polizei-ABC
Wochenendarbeit gehört für viele Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zum Berufsalltag. Da die Polizei rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung sorgt, muss der Dienst auch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen gewährleistet sein. Deshalb arbeiten insbesondere Einsatzkräfte der Schutzpolizei, der Verkehrspolizei oder der Bundespolizei regelmäßig im Schichtdienst. Wie häufig Wochenenddienste anfallen, hängt von der jeweiligen Polizeibehörde und dem Einsatzbereich ab.
Inhalte:
Warum gibt es Wochenendarbeit?
Straftaten, Verkehrsunfälle und Notfälle können jederzeit passieren – auch am Wochenende. Damit Bürgerinnen und Bürger jederzeit auf die Hilfe der Polizei zählen können, sind viele Polizeidienststellen rund um die Uhr besetzt.
Wochenendarbeit ist deshalb ein fester Bestandteil des Polizeidienstes. Sie stellt sicher, dass jederzeit ausreichend Einsatzkräfte für Notrufe und andere Einsatzlagen zur Verfügung stehen.
Wer arbeitet am Wochenende?
Vor allem Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Einsatzdienst leisten regelmäßig Wochenenddienste. Dazu gehören unter anderem Angehörige der Schutzpolizei, der Verkehrspolizei, der Wasserschutzpolizei sowie der Bundespolizei.
In Verwaltungsbereichen gelten dagegen häufig reguläre Arbeitszeiten. Allerdings können auch dort – je nach Aufgabenbereich oder besonderen Einsatzlagen – Dienste außerhalb der üblichen Bürozeiten erforderlich sein.
Wie werden Wochenenddienste organisiert?
Die Wochenendarbeit wird über Dienst- und Schichtpläne organisiert. Dabei achten die Polizeibehörden darauf, die Dienste möglichst gleichmäßig auf die Beschäftigten zu verteilen und gesetzliche Arbeitszeit- sowie Ruhezeitregelungen einzuhalten.
Da der Polizeialltag nicht immer planbar ist, können sich Dienstpläne bei besonderen Einsatzlagen oder Großveranstaltungen kurzfristig ändern.
Welche Vor- und Nachteile hat Wochenendarbeit?
Wochenendarbeit bedeutet, dass du nicht jedes Wochenende frei hast. Gleichzeitig bieten Schichtmodelle häufig freie Tage unter der Woche, die sich beispielsweise für private Termine oder Reisen außerhalb der Ferienzeiten nutzen lassen.
Wer sich für den Polizeiberuf entscheidet, sollte bereit sein, flexibel zu arbeiten und auch an Wochenenden Verantwortung zu übernehmen. Für viele Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte gehört dies selbstverständlich zum Berufsalltag.
Tipp zur Vorbereitung
Wenn du eine Karriere bei der Polizei planst, solltest du dich frühzeitig mit den Arbeitszeiten und dem Schichtdienst vertraut machen. Ein realistisches Bild vom Berufsalltag hilft dir dabei, die Anforderungen des Polizeiberufs besser einzuschätzen.
Der Ausbildungspark Verlag gehört seit vielen Jahren zu den führenden Fachverlagen für die Vorbereitung auf Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst. Die Vorbereitungsmaterialien werden von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) empfohlen und unterstützen dich dabei, dich gezielt auf den Einstellungstest, den Sporttest und die weiteren Bestandteile des Polizei-Auswahlverfahrens vorzubereiten.
Fazit
Wochenendarbeit ist ein fester Bestandteil vieler Tätigkeiten bei der Polizei. Sie sorgt dafür, dass die Bevölkerung jederzeit auf polizeiliche Hilfe vertrauen kann. Wer sich für den Polizeiberuf entscheidet, sollte daher die Bereitschaft mitbringen, regelmäßig auch an Wochenenden und Feiertagen Dienst zu leisten.
empfohlen von:
