Belastungs-EKG
Polizei-ABC
Ein Belastungs-EKG kann Bestandteil der polizeiärztlichen Untersuchung im Auswahlverfahren sein. Mit dieser Untersuchung überprüft die Polizei, wie dein Herz-Kreislauf-System auf körperliche Belastung reagiert. Ob ein Belastungs-EKG durchgeführt wird, hängt von der jeweiligen Polizeibehörde und den geltenden Untersuchungsrichtlinien ab.
Inhalte:
Was ist ein Belastungs-EKG?
Ein Belastungs-EKG ist eine medizinische Untersuchung, bei der deine Herzaktivität während einer körperlichen Belastung aufgezeichnet wird. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit deines Herz-Kreislauf-Systems zu beurteilen und mögliche Auffälligkeiten zu erkennen.
Nicht jede Polizeibehörde führt ein Belastungs-EKG durch. Ob die Untersuchung Bestandteil der polizeiärztlichen Untersuchung ist, richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Polizei.
Warum wird ein Belastungs-EKG durchgeführt?
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte müssen körperlich belastbar sein. Im Dienst können Einsätze hohe körperliche Anforderungen mit sich bringen. Deshalb überprüft die Polizei im Rahmen der gesundheitlichen Eignungsfeststellung, ob Bewerberinnen und Bewerber den Anforderungen des Polizeivollzugsdienstes gewachsen sind.
Ein Belastungs-EKG kann dazu beitragen, die gesundheitliche Eignung umfassend zu beurteilen. Es ist jedoch nur ein möglicher Bestandteil der polizeiärztlichen Untersuchung.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Der genaue Ablauf kann je nach Polizeibehörde unterschiedlich sein. In der Regel werden Elektroden auf deiner Haut angebracht, um die Herzaktivität während einer körperlichen Belastung aufzuzeichnen. Die Belastung erfolgt häufig auf einem Fahrradergometer und wird schrittweise gesteigert.
Während der Untersuchung überwacht das medizinische Personal unter anderem:
- Herzfrequenz
- Herzrhythmus
- Blutdruck
- Reaktion des Herz-Kreislauf-Systems auf die Belastung
Die Untersuchung wird jederzeit beendet, wenn medizinische Gründe dafür sprechen.
Wie kannst du dich auf das Belastungs-EKG vorbereiten?
Eine besondere Vorbereitung ist meist nicht erforderlich. Beachte jedoch die Hinweise der jeweiligen Polizeibehörde oder der untersuchenden Ärztinnen und Ärzte.
Hilfreich ist es,
- ausgeschlafen zum Termin zu erscheinen,
- geeignete Sportkleidung zu tragen, sofern dies empfohlen wird,
- ausreichend zu trinken und
- Fragen zu Vorerkrankungen oder regelmäßig eingenommenen Medikamenten ehrlich zu beantworten.
Tipp zur Vorbereitung
Das Belastungs-EKG ist nur ein möglicher Bestandteil der polizeiärztlichen Untersuchung. Zusätzlich erwarten dich – je nach Polizeibehörde – weitere Prüfungen wie der Computertest, der Sporttest oder das Vorstellungsgespräch.
Der Ausbildungspark Verlag veröffentlicht seit vielen Jahren Fachbücher und Online-Testtrainer zur Vorbereitung auf Polizei-Auswahlverfahren. Die Vorbereitungsmaterialien werden von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) empfohlen und unterstützen dich dabei, dich gezielt auf den Einstellungstest und die weiteren Bestandteile des Auswahlverfahrens vorzubereiten.
Fazit
Ein Belastungs-EKG kann Teil der polizeiärztlichen Untersuchung sein und dient der Beurteilung deiner körperlichen Belastbarkeit sowie deiner gesundheitlichen Eignung für den Polizeidienst. Da die Untersuchungsinhalte je nach Polizeibehörde unterschiedlich sein können, solltest du dich frühzeitig über die Anforderungen deiner Wunschpolizei informieren.
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