Vorbereitungsdienst
Polizei-ABC
Der Vorbereitungsdienst bezeichnet die Ausbildungszeit im Beamtenverhältnis, in der angehende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet werden. Während dieser Zeit befindest du dich in der Regel im Beamtenverhältnis auf Widerruf und absolvierst – je nach Laufbahn – eine Ausbildung oder ein duales Studium. Der Vorbereitungsdienst verbindet theoretischen Unterricht mit umfangreichen Praxisphasen und endet mit der Laufbahnprüfung beziehungsweise dem erfolgreichen Studienabschluss. Die genaue Ausgestaltung richtet sich nach der Bundespolizei oder der jeweiligen Landespolizei.
Inhalte:
Was ist der Vorbereitungsdienst?
Der Vorbereitungsdienst ist die gesetzlich geregelte Ausbildungsphase für angehende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Ziel ist es, dich fachlich, praktisch und persönlich auf den Polizeivollzugsdienst vorzubereiten.
Während dieser Zeit lernst du die rechtlichen Grundlagen des Polizeiberufs kennen, trainierst praktische Einsatzsituationen und sammelst erste Erfahrungen auf Polizeidienststellen. Gleichzeitig entwickelst du die Fähigkeiten, die für den späteren Berufsalltag erforderlich sind.
Wie ist der Vorbereitungsdienst aufgebaut?
Die genaue Struktur unterscheidet sich je nach Laufbahn und Polizeibehörde. Gemeinsam ist allen Vorbereitungsdiensten die enge Verbindung von Theorie und Praxis.
Zum Vorbereitungsdienst gehören unter anderem:
- theoretischer Unterricht an einer Polizeihochschule oder Bildungseinrichtung
- praktische Ausbildungsabschnitte auf Polizeidienststellen
- Einsatztraining und Schießtraining
- Sport- und Selbstverteidigungstraining
- Prüfungen und Leistungsnachweise
Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen Theorie und Praxis kannst du das Gelernte unmittelbar anwenden.
Welche Inhalte erwarten dich?
Im Vorbereitungsdienst beschäftigst du dich mit zahlreichen Themen, die für den Polizeiberuf wichtig sind. Dazu gehören insbesondere rechtliche Grundlagen, Einsatzlehre, Kriminalistik, Kommunikation und Verhaltenstraining.
Darüber hinaus trainierst du den Umgang mit Einsatzmitteln, die sichere Durchführung polizeilicher Maßnahmen sowie den professionellen Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern. Körperliche Fitness und Teamarbeit spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Wie endet der Vorbereitungsdienst?
Der Vorbereitungsdienst endet mit dem erfolgreichen Bestehen der vorgeschriebenen Abschluss- oder Laufbahnprüfung beziehungsweise – im gehobenen Polizeivollzugsdienst – mit dem erfolgreichen Abschluss des dualen Studiums.
Nach erfolgreichem Abschluss und Erfüllung aller beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfolgt in der Regel die Übernahme in den Polizeivollzugsdienst. Anschließend beginnst du deine praktische Tätigkeit, häufig zunächst im Streifendienst oder in einem anderen Einsatzbereich.
Tipp zur Vorbereitung
Der Vorbereitungsdienst beginnt erst nach einem erfolgreichen Auswahlverfahren. Konzentriere dich deshalb zunächst auf den Einstellungstest, den Sporttest, das Vorstellungsgespräch und die polizeiärztliche Untersuchung. Eine gute Vorbereitung erleichtert dir den Einstieg in die Ausbildung oder das Studium erheblich.
Der Ausbildungspark Verlag gehört seit vielen Jahren zu den führenden Fachverlagen für die Vorbereitung auf Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst. Die Vorbereitungsmaterialien werden von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) empfohlen und unterstützen dich dabei, dich gezielt auf alle Bestandteile des Polizei-Auswahlverfahrens vorzubereiten.
Fazit
Der Vorbereitungsdienst ist die Ausbildungsphase für angehende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Er verbindet theoretische Inhalte mit praktischen Einsätzen und bereitet umfassend auf den Polizeiberuf vor. Wer den Vorbereitungsdienst erfolgreich abschließt, schafft die Grundlage für eine langfristige Karriere im Polizeivollzugsdienst.
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