Rangordnungszahl
Polizei-ABC
Die Rangordnungszahl gibt im Auswahlverfahren der Polizei deine Platzierung im Vergleich zu den anderen Bewerberinnen und Bewerbern an. Sie wird auf Grundlage deiner Ergebnisse in den einzelnen Auswahlbausteinen ermittelt und dient vielen Polizeibehörden als Entscheidungshilfe bei der Vergabe der Ausbildungs- oder Studienplätze. Eine gute Rangordnungszahl erhöht deine Chancen auf eine Einstellung. Die genaue Berechnung und Bedeutung unterscheiden sich jedoch zwischen der Bundespolizei und den einzelnen Landespolizeien.
Inhalte:
Was ist die Rangordnungszahl?
Die Rangordnungszahl beschreibt deine Position innerhalb eines Bewerberfeldes. Nachdem alle Auswahlprüfungen abgeschlossen sind, werden die Ergebnisse bewertet und in eine Rangfolge eingeordnet. Je besser deine Leistungen ausfallen, desto höher ist in der Regel deine Platzierung.
Nicht jede Polizeibehörde verwendet den Begriff Rangordnungszahl. Manche sprechen stattdessen von einer Rangliste, einer Bewerberrangfolge oder einem Gesamtergebnis. Die Funktion ist jedoch vergleichbar: Sie dient dazu, die Bewerberinnen und Bewerber miteinander zu vergleichen.
Wie wird sie ermittelt?
Die Berechnung erfolgt nach den Vorgaben der jeweiligen Polizeibehörde. Häufig fließen mehrere Bestandteile des Auswahlverfahrens in die Gesamtbewertung ein. Dazu können beispielsweise der Computertest, das Vorstellungsgespräch, sportliche Leistungen oder weitere Auswahlbausteine gehören.
Welche Prüfungsbestandteile wie stark gewichtet werden, legen die Polizeibehörden selbst fest. Deshalb kann sich die Berechnung der Rangordnungszahl je nach Bundesland oder Bundespolizei unterscheiden.
Welche Bedeutung hat sie für deine Bewerbung?
Die Rangordnungszahl entscheidet häufig darüber, ob dir ein Ausbildungs- oder Studienplatz angeboten wird. Bewerberinnen und Bewerber mit besonders guten Ergebnissen werden in der Regel zuerst berücksichtigt. Reicht die Anzahl der verfügbaren Plätze nicht aus, können Bewerber mit einer niedrigeren Platzierung zunächst auf eine Warteliste oder in ein Nachrückverfahren gelangen.
Eine weniger gute Rangordnungszahl bedeutet jedoch nicht automatisch eine Absage. Wenn Bewerber ihren Platz nicht annehmen oder zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden, können weitere Bewerber nachrücken.
Kann sich die Rangordnungszahl verändern?
Die einmal erzielte Rangordnungszahl bleibt für das jeweilige Auswahlverfahren grundsätzlich bestehen. Deine tatsächliche Platzierung kann sich jedoch verändern, wenn andere Bewerber ihre Bewerbung zurückziehen oder auf einen Ausbildungsplatz verzichten.
Für eine spätere Bewerbung wird in der Regel ein neues Auswahlverfahren durchgeführt. Dabei erhältst du eine neue Bewertung und damit auch eine neue Rangordnungszahl.
Tipp zur Vorbereitung
Da die Rangordnungszahl von deinen Leistungen im Auswahlverfahren abhängt, solltest du dich möglichst umfassend auf alle Prüfungsbestandteile vorbereiten. Gute Ergebnisse im Computertest, Sporttest und Vorstellungsgespräch verbessern deine Chancen auf eine hohe Platzierung deutlich.
Der Ausbildungspark Verlag gehört seit vielen Jahren zu den führenden Fachverlagen für die Vorbereitung auf Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst. Die Vorbereitungsmaterialien werden von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) empfohlen und unterstützen dich dabei, dich gezielt auf alle Bestandteile des Polizei-Auswahlverfahrens vorzubereiten.
Fazit
Die Rangordnungszahl zeigt, wie gut du im Auswahlverfahren im Vergleich zu den anderen Bewerberinnen und Bewerbern abgeschnitten hast. Sie spielt bei vielen Polizeibehörden eine wichtige Rolle bei der Vergabe der Ausbildungs- und Studienplätze. Mit einer gezielten Vorbereitung auf alle Prüfungsbestandteile kannst du deine Chancen auf eine gute Platzierung deutlich verbessern.
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