Hundeführer / Hundeführerin
Polizei-ABC
Hundeführerinnen und Hundeführer der Polizei arbeiten gemeinsam mit speziell ausgebildeten Diensthunden und übernehmen vielfältige Aufgaben im Polizeidienst. Polizeihunde unterstützen ihre Hundeführer unter anderem bei der Suche nach vermissten Personen, der Verfolgung von Straftätern, der Suche nach Betäubungsmitteln oder Sprengstoffen sowie beim Schutz von Einsatzkräften. Der Weg in die Diensthundestaffel führt jedoch nicht direkt nach der Schule. Zunächst absolvierst du eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Polizei und sammelst Berufserfahrung, bevor du dich für diesen Spezialbereich bewerben kannst.
Inhalte:
Was macht ein Hundeführer / eine Hundeführerin bei der Polizei?
Hundeführerinnen und Hundeführer bilden gemeinsam mit ihrem Diensthund ein eingespieltes Team. Durch intensives gemeinsames Training lernen Mensch und Hund, auch in schwierigen Einsatzsituationen zuverlässig zusammenzuarbeiten.
Der Diensthund unterstützt seinen Hundeführer mit Fähigkeiten, die Menschen allein nicht leisten können. Sein ausgeprägter Geruchssinn und seine hohe Konzentrationsfähigkeit machen ihn zu einem wichtigen Einsatzmittel der Polizei. Gleichzeitig trägt der Hundeführer die Verantwortung für Ausbildung, Pflege, Versorgung und den sicheren Einsatz seines Hundes.
Welche Aufgaben übernehmen Diensthunde?
Polizeidiensthunde kommen in zahlreichen Einsatzbereichen zum Einsatz. Je nach Ausbildung sind sie auf unterschiedliche Aufgaben spezialisiert.
Dazu gehören beispielsweise:
- Verfolgung flüchtiger Straftäter
- Suche nach vermissten Personen
- Aufspüren von Betäubungsmitteln
- Suche nach Sprengstoffen oder Waffen
- Schutz von Einsatzkräften
- Absicherung besonderer Einsatzlagen
Je nach Polizeibehörde gibt es unterschiedliche Spezialisierungen innerhalb der Diensthundestaffel.
Wie wirst du Hundeführer / Hundeführerin?
Ein direkter Einstieg als Hundeführer ist in der Regel nicht möglich. Zunächst musst du die Ausbildung oder das duale Studium bei der Polizei erfolgreich absolvieren und mehrere Jahre Berufserfahrung sammeln.
Anschließend kannst du dich – abhängig vom Personalbedarf und den Vorgaben deiner Polizeibehörde – für die Diensthundestaffel bewerben. Nach erfolgreicher Auswahl absolvierst du gemeinsam mit deinem Diensthund eine spezielle Ausbildung. Erst danach erfolgt der Einsatz als Hundeführer.
Welche Anforderungen solltest du erfüllen?
Für die Tätigkeit als Hundeführer solltest du Freude an der Arbeit mit Hunden, Geduld und Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Ebenso wichtig sind Teamfähigkeit, Belastbarkeit und eine gute körperliche Fitness, da viele Einsätze unter anspruchsvollen Bedingungen stattfinden.
Darüber hinaus musst du bereit sein, regelmäßig mit deinem Diensthund zu trainieren und dich kontinuierlich fortzubilden. Zwischen Hundeführer und Hund entsteht über die Jahre eine enge Zusammenarbeit, die gegenseitiges Vertrauen und konsequentes Training voraussetzt.
Tipp zur Vorbereitung
Der erste Schritt in die Diensthundestaffel ist eine erfolgreiche Bewerbung bei der Polizei. Deshalb solltest du dich zunächst gezielt auf das Auswahlverfahren vorbereiten.
Der Ausbildungspark Verlag gehört seit vielen Jahren zu den führenden Fachverlagen für die Vorbereitung auf Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst. Die Vorbereitungsmaterialien werden von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) empfohlen und unterstützen dich dabei, dich optimal auf den Computertest, den Sporttest, das Vorstellungsgespräch und die weiteren Bestandteile des Polizei-Auswahlverfahrens vorzubereiten.
Fazit
Die Tätigkeit als Hundeführerin oder Hundeführer gehört zu den abwechslungsreichsten Spezialisierungen bei der Polizei. Gemeinsam mit einem speziell ausgebildeten Diensthund unterstützt du Einsätze in ganz unterschiedlichen Bereichen und übernimmst dabei eine große Verantwortung. Der Weg dorthin führt über eine erfolgreiche Polizeiausbildung, Berufserfahrung und eine zusätzliche Spezialausbildung in der Diensthundestaffel.
empfohlen von:
