Hörtest
Polizei-ABC
Der Hörtest ist häufig Bestandteil der polizeiärztlichen Untersuchung im Polizei-Auswahlverfahren. Mit ihm wird überprüft, ob dein Hörvermögen den Anforderungen des Polizeivollzugsdienstes entspricht. Ein gutes Gehör ist für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte unverzichtbar, denn im Berufsalltag müssen sie Funksprüche verstehen, Gespräche auch in lauter Umgebung führen und akustische Warnsignale zuverlässig wahrnehmen. Welche Untersuchungen durchgeführt werden, richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Polizeibehörde.
Inhalte:
Warum gehört ein Hörtest zum Auswahlverfahren?
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte müssen sich jederzeit auf ihr Gehör verlassen können. Im Einsatz müssen sie Funksprüche verstehen, Hilferufe wahrnehmen und auch unter schwierigen Bedingungen sicher kommunizieren. Ein eingeschränktes Hörvermögen kann die Wahrnehmung wichtiger Informationen erschweren und damit die eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer beeinträchtigen.
Aus diesem Grund überprüft der polizeiärztliche Dienst bereits im Auswahlverfahren, ob Bewerberinnen und Bewerber die gesundheitlichen Voraussetzungen für den Polizeivollzugsdienst erfüllen. Der Hörtest ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsprüfung.
Wie läuft der Hörtest ab?
Der genaue Ablauf kann sich je nach Polizeibehörde unterscheiden. In der Regel wird dein Hörvermögen mit einem standardisierten Hörtest überprüft. Dabei trägst du Kopfhörer und hörst Töne in unterschiedlichen Frequenzen und Lautstärken. Sobald du einen Ton wahrnimmst, gibst du ein vereinbartes Signal.
Auf diese Weise kann der polizeiärztliche Dienst feststellen, wie gut du auf beiden Ohren hörst und ob Auffälligkeiten vorliegen. Je nach Untersuchungsergebnis können weitere medizinische Untersuchungen erforderlich sein.
Worauf achtet der Polizeiarzt?
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob dein Hörvermögen für den Polizeidienst ausreichend ist. Dabei wird beurteilt, ob du Sprache und akustische Signale zuverlässig wahrnehmen kannst und keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, die deine spätere Tätigkeit beeinträchtigen könnten.
Nicht jede Hörminderung führt automatisch dazu, dass eine Bewerbung abgelehnt wird. Der polizeiärztliche Dienst bewertet jedes Untersuchungsergebnis individuell und berücksichtigt dabei die Anforderungen des Polizeivollzugsdienstes sowie die geltenden medizinischen Beurteilungskriterien.
So bereitest du dich auf den Hörtest vor
Eine besondere Vorbereitung auf den Hörtest ist in der Regel nicht erforderlich. Solltest du bereits wegen einer Hörbeeinträchtigung in ärztlicher Behandlung sein oder Hörhilfen nutzen, solltest du dies im Rahmen der Untersuchung offen angeben und gegebenenfalls vorhandene Unterlagen mitbringen.
Achte außerdem darauf, ausgeschlafen und gesund zum Untersuchungstermin zu erscheinen. Bei einer akuten Erkältung oder einer vorübergehenden Beeinträchtigung des Hörvermögens solltest du die Hinweise der zuständigen Polizeibehörde beachten und den polizeiärztlichen Dienst entsprechend informieren.
Tipp zur Vorbereitung
Der Hörtest ist nur ein Bestandteil der polizeiärztlichen Untersuchung. Darüber hinaus erwarten dich – je nach Polizeibehörde – unter anderem ein Computertest, ein Sporttest und ein Vorstellungsgespräch.
Der Ausbildungspark Verlag gehört seit vielen Jahren zu den führenden Fachverlagen für die Vorbereitung auf Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst. Die Vorbereitungsmaterialien werden von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) empfohlen und unterstützen dich dabei, dich gezielt auf alle Bestandteile des Polizei-Auswahlverfahrens vorzubereiten.
Fazit
Der Hörtest hilft der Polizei festzustellen, ob dein Hörvermögen den Anforderungen des Polizeivollzugsdienstes entspricht. Da gutes Hören im Einsatz von großer Bedeutung ist, gehört die Untersuchung bei vielen Polizeibehörden zur Gesundheitsprüfung. Informiere den polizeiärztlichen Dienst offen über bestehende gesundheitliche Besonderheiten und bereite dich ebenso sorgfältig auf die übrigen Bestandteile des Auswahlverfahrens vor.
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