Durchfallquote
Polizei-ABC
Viele Bewerber interessieren sich für die Durchfallquote im Polizei-Auswahlverfahren. Schließlich möchten sie wissen, wie groß ihre Chancen auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz sind. Eine allgemeingültige Durchfallquote gibt es jedoch nicht. Die Auswahlverfahren unterscheiden sich zwischen der Bundespolizei und den Landespolizeien hinsichtlich Inhalt, Umfang und Bewertung. Zudem können sich die Erfolgsquoten von Jahr zu Jahr verändern.
Inhalte:
Gibt es eine offizielle Durchfallquote?
Viele Polizeibehörden veröffentlichen keine einheitlichen Durchfallquoten für ihr Auswahlverfahren. Selbst wenn einzelne Zahlen bekannt werden, lassen sie sich kaum miteinander vergleichen. Dafür unterscheiden sich die Auswahlverfahren zu stark. Außerdem hängt das Ergebnis immer von der Zahl der Bewerber, den verfügbaren Ausbildungs- und Studienplätzen sowie den jeweiligen Auswahlkriterien ab.
Viel wichtiger als eine mögliche Durchfallquote ist deshalb die Frage, wie gut du auf das Auswahlverfahren vorbereitet bist. Wer die Anforderungen kennt und gezielt trainiert, kann seine Erfolgschancen deutlich verbessern.
Warum bestehen nicht alle Bewerber das Auswahlverfahren?
Das Polizei-Auswahlverfahren soll feststellen, ob Bewerberinnen und Bewerber die fachlichen, körperlichen und persönlichen Voraussetzungen für den Polizeiberuf erfüllen. Deshalb reicht es nicht aus, nur in einem einzelnen Prüfungsbereich gute Leistungen zu zeigen.
Häufig scheitern Bewerber nicht an mangelnder Intelligenz, sondern weil sie sich zu spät oder gar nicht vorbereitet haben. Auch Unsicherheit im Vorstellungsgespräch, fehlende körperliche Fitness oder unzureichende Kenntnisse in Deutsch, Mathematik oder Logik können dazu führen, dass das Auswahlverfahren nicht erfolgreich abgeschlossen wird.
Welche Prüfungsbereiche sind besonders anspruchsvoll?
Je nach Polizeibehörde setzt sich das Auswahlverfahren aus unterschiedlichen Bausteinen zusammen. Viele Bewerber empfinden vor allem den computergestützten Einstellungstest als anspruchsvoll, weil zahlreiche Aufgaben unter Zeitdruck bearbeitet werden müssen. Hinzu kommen häufig der Sporttest, das Vorstellungsgespräch sowie die polizeiärztliche Untersuchung.
Da alle Prüfungsbestandteile in die Gesamtbewertung einfließen können, solltest du dich möglichst umfassend vorbereiten und keinen Bereich vernachlässigen.
Wie kannst du deine Erfolgschancen verbessern?
Eine frühzeitige Vorbereitung ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Informiere dich zunächst über den Ablauf des Auswahlverfahrens deiner Wunschpolizei und beginne anschließend mit einem systematischen Training.
Übe regelmäßig typische Aufgaben aus den Bereichen Deutsch, Mathematik, Logik und Allgemeinwissen. Verbessere gleichzeitig deine körperliche Fitness und bereite dich auf das Vorstellungsgespräch vor. Wer kontinuierlich trainiert und den Ablauf des Auswahlverfahrens kennt, geht deutlich sicherer und entspannter in die Prüfung.
Tipp zur Vorbereitung
Die Wahrscheinlichkeit, das Auswahlverfahren erfolgreich zu bestehen, steigt mit einer gezielten Vorbereitung. Viele Aufgaben folgen ähnlichen Mustern und lassen sich durch regelmäßiges Üben sicherer und schneller bearbeiten.
Der Ausbildungspark Verlag veröffentlicht seit vielen Jahren Fachbücher und Online-Testtrainer zur Vorbereitung auf Polizei-Auswahlverfahren. Die Vorbereitungsmaterialien werden von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) empfohlen und helfen dir dabei, dich systematisch auf den Computertest, den Sporttest, das Vorstellungsgespräch und die weiteren Bestandteile des Auswahlverfahrens vorzubereiten.
Fazit
Eine allgemeine Durchfallquote für das Polizei-Auswahlverfahren gibt es nicht. Entscheidend ist nicht, wie viele Bewerber scheitern, sondern wie gut du vorbereitet bist. Wenn du frühzeitig mit dem Training beginnst und alle Prüfungsbereiche ernst nimmst, kannst du deine Chancen auf eine erfolgreiche Einstellung deutlich erhöhen.
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