Bundespolizei Sporttest: Anforderungen und Ablauf
Der Beruf bei der Bundespolizei stellt hohe Anforderungen – körperlich und mental. Neben Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind vor allem Fitness, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen wichtige Voraussetzungen für den Polizeidienst.
Um herauszufinden, ob Bewerberinnen und Bewerber den Anforderungen des Berufs gewachsen sind, hat die Bundespolizei den Sporttest zu einem zentralen Bestandteil des Auswahlverfahrens gemacht. Dabei geht es nicht nur um sportliche Leistungen, sondern allgemein darum, ob die körperlichen Voraussetzungen für den anspruchsvollen Polizeialltag vorhanden sind.
Warum die Bundespolizei auf den Sporttest setzt
Einsätze bei der Bundespolizei können unvorhersehbar, stressig und körperlich fordernd sein. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte müssen in vielen Situationen schnell reagieren, längere Belastungen aushalten und auch in hektischen Momenten kontrolliert handeln können. Genau aus diesem Grund überprüft der Sporttest unterschiedliche Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit. Der Test soll sicherstellen, dass zukünftige Polizeikräfte sowohl körperlich als auch mental belastbar genug für den Dienst sind.
Koordinationstest im Sporttest der Bundespolizei
Zu Beginn des Sporttests der Bundespolizei steht ein Parcours auf dem Programm, bei dem Bewegungsabläufe, Reaktionsfähigkeit und Körperspannung getestet werden. Die Übung startet vor einer Turnmatte. Nach dem Signal führen die Teilnehmenden zunächst eine Vorwärtsrolle aus. Anschließend müssen verschiedene Hindernisse möglichst flüssig überwunden werden: Ein Medizinball wird umlaufen, eine Hürde übersprungen und danach unterkrochen. Neben Tempo kommt es hier vor allem auf saubere Bewegungsabläufe und Koordination an.
Pendellauf im Sporttest der Bundespolizei
Im nächsten Abschnitt des Sporttests der Bundespolizei wird die Schnelligkeit geprüft. Dafür absolvieren die Bewerberinnen und Bewerber einen Pendelsprint zwischen zwei gegenüberliegenden Kästen, die zehn Meter voneinander entfernt stehen. Nach dem Startsignal sprinten die Teilnehmenden zum anderen Kasten, berühren diesen und laufen direkt wieder zurück. Die Übung fordert vor allem Antrittsstärke, Wendigkeit und schnelle Richtungswechsel.
12-Minuten-Lauf im Sporttest der Bundespolizei
Zum Abschluss des Sporttests der Bundespolizei folgt die Ausdauerdisziplin. Beim 12-Minuten-Lauf geht es darum, innerhalb der vorgegebenen Zeit möglichst viele Meter zurückzulegen. Gelaufen wird auf einer markierten Strecke mit einer Länge von 100 Metern. Nach dem Startsignal laufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konstant gegen den Uhrzeigersinn weiter, bis die zwölf Minuten vorbei sind. Hier zeigt sich, wer auch über längere Zeit körperlich belastbar bleibt.
Das erwartet dich im Auswahlverfahren der Bundespolizei
Weitere Infos
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