Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei kümmert sich nicht nur um Mord und Totschlag.

Die Beamten der Kriminalpolizei (oder auch Kripo genannt), sind der Teil der Polizei, der sich, im Gegensatz zur Schutzpolizei, um die Strafverfolgung und die Strafprävention  kümmert. Sie bearbeiten alle erdenklichen Straftaten, die das Strafgesetzbuch hergibt. Die Bandbreite reicht vom einfachen Ladendiebstahl, über Raubdelikte bis hin zum Totschlag. Als Fachdienststelle ermitteln sie zu den genannten Delikten, nehmen Tatortspuren auf, Vernehmen Zeugen und Beschuldigte und arbeiten intensiv mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Mit ihrem Fachwissen versuchen die Beamten einen Strafsachverhalt lückenlos aufzuklären.

Die Geschichte der Kriminalpolizei reicht weit zurück. Die Anfänge liegen im Ende des 18. Jahrhunderts, als in Berlin die ersten Kriminalbeamten ihre Arbeit aufnahmen. Zum Teil uniformiert, aber auch in Zivilkleidung klärten sie zahlreiche Verbrechen auf. Schon damals wurde diese Kollegen durch ein Polizei Auswahlverfahren zu Kriminalbeamten.

Über die Jahre entwickelte sich die Kripo zu dem, was sie heute ist. Die Bandbreite der Einsatzfelder und die Deliktsbereiche wurde immer größer und das Anforderungen an den Beamten und an sein Wissen stiegen stetig an.

Das Erkennungszeichen eines Kriminalbeamten ist unter anderem der, dass sie sich mittels Kriminalmarke und / oder Dienstausweis ausweisen.

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